Wien - Alle Parteien haben im Innenausschuss einstimmig einen vom BZÖ eingebrachten Entschließungsantrag angenommen, in dem die Regierung aufgefordert wird, Maßnahmen zu ergreifen, um sämtliche Vermisstenfälle anhand der aktuellen Erkenntnisse erneut zu prüfen.

Derzeit gelten in Österreich 181 Personen als "dauerhaft vermisst". Darunter fallen Personen die sind seit mehr als zehn Jahren verschwunden sind.

Das Bundeskriminalamt hat das Aufrollen alter Fälle zu einem Ermittlungsschwerpunkt in diesem Jahr gemacht. Bei diesem sogenannten Cold-Case-Management werden ungeklärte Fälle mit neuen Methoden untersucht. Vermissten-Akte müssen weiters mindestens einmal im Jahr überprüft werden, nach Möglichkeit alle sechs Monate. (APA)