Foto: Fraunhofer Institut
Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) hat mit dem Care-O-bot 3 einen Serviceroboter für den Haushalt vorgestellt. Der elektronische Dienstbote soll Gegenstände bringen, mit Menschen kommunizieren können und erinnert optisch ein wenig an eine langgezogene Version von R2-D2 aus Star Wars.

Ein Arm, drei Finger

Care-O-bot 3 bewegt sich auf vier Rädern fort und kann damit in jede beliebige Richtung fahren. Der Arm des Roboters ist mit drei Fingern ausgestattet, die zum Greifen und Dedienen verschiedener Gegenstände ausreichen sollen. Zum Tragen von Objekten verfügt er zudem über ein hochklappbares Tablett, das auch mit einem Touchscreen ausgestattet ist. Es bildet die primäre Kommunikationsschnittstelle zwischen Roboter und Menschen.

Staubwischen lernen

Der elektronische Butler kann einfache Gesten erkennen und darauf reagieren. Soll der Roboter neue Bewegungsabläufe wie das Reinigen eines Tisches erlernen, kann der Mensch den Roboterarm aber auch direkt führen und ihn so programmieren.

Objekte erkennen

Seine Umwelt erfasst der Einarmige über Stereo-Farbkameras, Laserscanner und 3D-Infrarot-Sensoren. Die dritte Version des Care-O-bot kann im Gegensatz zu seinen Vorgängern neue Objekte eigenständig erkennen und lernt, mit ihnen umzugehen.

Prototyp

Der Roboter wird auf der Robotermesse Automatica, die vom 10. bis zum 13. Juni 2008 in München stattfindet, präsentiert. Kaufen kann man den Care-O-bot 3 noch nicht, denn dieser ist derzeit nur als Protoyp vorhanden. Bis zur Marktreife dürfte es noch einige Jahre dauern. (red)