Rangun - Burma hat am Mittwoch die Verlängerung des Hausarrestes für Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi verteidigt. In einem Kommentar der staatlichen Zeitung "New Light of Myanmar" hieß es, nach einem Gesetz von 1975 seien Inhaftierungen bis zu einer Länge von sechs Jahren erlaubt. Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie und internationale Kritiker hatten erklärt, die Junta könne die Oppositionsführerin legal nur fünf Jahre lang festhalten. Suu Kyi hat mehr als zwölf der vergangenen 18 Jahre unter Hausarrest verbracht. Am 27. Mai wurde die Maßnahme offiziell um ein weiteres Jahr verlängert. Suu Kyis NLD gewann 1990 eine Parlamentswahl, die Militärregierung hat den Sieg jedoch nie anerkannt und die Demokratiebewegung blutig niedergeschlagen. (APA/AP)