Opera
Der norwegische Browserhersteller Opera hat die fertige Version des Opera 9.5 veröffentlicht und für Windows XP/Vista, Mac OS X, Linux, FreeBSD und die Intel-Version von Solaris zum Download bereit gestellt. Mit der Generalüberholung der Software will man nun endlich den Durchbruch am Markt schaffen und Internet Explorer, Firefox und Safari Paroli bieten. Die Entwickler rühmen sich abermals, den schnellsten Browser der Welt auf die Beine gestellt zu haben.

Redesign

Augenscheinlich ist das Redesign des Browsers. Die Entwickler haben sich eigenen Angaben nach an "skandinavischem Design" orientiert und dem Äußeren eine schlichtere Note verpasst.

Hinter der Fassade stecken auch allerlei Neuigkeiten. Beispielsweise gibt die überarbeite Adressleiste automatisch Eingabevorschläge. Dabei werden nicht nur schon einmal aufgerufene Internet-Adressen und Webseiten-Titel berücksichtigt, sondern sämtliche Wörter der Seiteninhalte.

Gute Synchronisation

Bei der Synchronisation zwischen unterschiedlichen Plattformen will Opera ebenfalls der Konkurrenz voraus sein. Lesezeichen und Einstellungen können vom Desktop-Version auf einen Server des Herstellers gespeichert werden, um sie dann auf den Opera Mini fürs Handy und mobile Plattformen übertragen werden. Damit ist der Zugriff auf die eigenen Daten von jedem Computer oder Handy aus möglich.

Gemeinsam

Sämtliche Änderungen zu vorangegangenen Versionen sind auf Operas Informationsseite abrufbar. Die Norweger hoffen auf eine breite Unterstützung der Community und wollen endlich ihre Stellung am Desktop-Markt stärken. Bislang befindet sich Opera hier noch knapp unter der Wahrnehmungsgrenze von 1 Prozent. (zw)