Jonas Imbery verlegt im Techno Café.

Foto: Luxner
Als Mathias Modica und Jonas Imbery unter dem Pseudonym Munk ihr Debütalbum "Aperitivo" veröffentlichten, sorgten die beiden Münchner Betreiber des Labels Gomma für ein Erdbeben auf europäischen Tanzflächen. Und das nicht nur angesichts der furiosen Vermengung von Siebzigerjahre-Disco, Punkgedröhne und allem anderen, was schnell ins Ohr und die Hüfte geht: Da wagten es doch zwei Bewohner der vermeintlich uncoolsten deutschen Großstadt, sämtliche urbane Hipster im ersten Gang rechts zu überholen. Man kooperierte mit Mister LCD-Soundsystem, James Murphy, und galt schnell als weltweit begehrtes DJ-Team Am unlängst erschienenen zweiten Munk-Album war Jonas Imbery zwar nicht mehr beteiligt, dafür betreibt er neuerdings sein Soloprojekt Telonius(!). Jonas Imbery gastiert am Dienstag im Techno Café im Volksgarten Pavillon als DJ.

K und D gehen fremd

Auch wenn sie ungefähr so angesagt sind wie ein Iron-Maiden-Back-Patch im Jahr 1993, ist es doch bemerkenswert, wenn sich Peter Kruder und Richard Dorfmeister einmal abseits des Flex in Wien gemeinsam die Ehre geben, sondern im Fluc spielen. Womöglich könnte es mit einem Sportsponsor und eines am Donnerstag im Ernst-Happel-Stadion auszutragenden EM-Spiels zu tun haben - was der Sause keinen Abbruch tun sollte. Auch zu ebener Erd' kann sich das Fluc-Programm sehen lassen: Christian Candid steht gemeinsam mit FM4-Mann, Bunny-Laker und Neigungsgruppist Christian Fuchs (also definitiv nicht der Fußballspieler!) an den Decks. (lux / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20.6.2008)