St. Pölten - In Sachen bundespolitische Lage hat Vizekanzler Wilhelm Molterer (V) am Freitag betont, dass die "Bevölkerung will, dass gearbeitet wird". Die Leute hätten es "satt" mit den Vorgängen innerhalb der SPÖ konfrontiert zu werden. Die Situation bei den Sozialdemokraten habe die Arbeit jedoch in den vergangenen Wochen "vornehm gesagt nicht gerade erleichtert", so Molterer im Rahmen einer Pressekonferenz in St. Pölten. "Der Maßstab ist funktionierende Arbeit, dazu ist die Regierung da", so Molterer in Richtung Koalitionspartner. Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V) meinte, die ÖVP sei in der derzeitigen "schwierigen Situation" das "stabile Element". An Bundespräsident Heinz Fischer gerichtet, meinte Pröll: Wenn dieser einen Beitrag leisten wolle, solle er ein "klares Wort" in der SPÖ sprechen. Fischer solle in die SPÖ-Zentrale - "die kennt er ja gut genug" - gehen, und dort nach dem Rechten sehen, so der niederösterreichische Landeshauptmann. (APA)