Hamburg - Die Erdöl-Fördermenge und der Verbrauch sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im Jahr 2006 wurden weltweit rund 3,9 Mrd. Tonnen gefördert; 2000 waren es noch 3,6 Milliarden. Mit Ausnahme Europas und Südamerikas legten alle Förderregionen zu, allen voran die GUS-Staaten, die ihr Vorjahresergebnis um 4,5 Prozent auf 603,4 Mio. Tonnen erhöhten.

Der Anteil der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) an der Weltförderung lag bei 41,5 Prozent. Der Ölverbrauch stieg weltweit um mehr als ein Prozent auf 3,9 Mrd. Tonnen. Das lag vor allem an Asien. In Europa und Nordamerika gingen die Verbrauchsmengen zurück.

Die zehn größten Förderländer waren 2006: Saudi-Arabien (525 Mio. Tonnen), Russland (485 Mio.), USA (314 Mio.), Iran (198 Mio.), China (186 Mio.), Mexiko (186 Mio.), Kanada (152 Mio.), Venezuela (151 Mio.), Arabische Emirate (138 Mio.) und Norwegen (130 Mio. Tonnen).

Am meisten Erdöl verbrauchten 2006: die USA (942 Mio. Tonnen), China/Hongkong (347 Mio.), Japan (241 Mio.), Russland (136 Mio.), Deutschland (123 Mio.), Indien (119 Mio.), Brasilien (104 Mio.), Kanada (100 Mio.), Republik Korea (100 Mio.) und Frankreich (94 Mio. Tonnen). (APA/dpa)