Mit Wertpapierprodukten konnte man schon seit jeher auf steigende Kurse setzen. Seit geraumer Zeit ist es dem privaten Anleger mithilfe strukturierter Produkte möglich, auch von fallenden Kursen zu profitieren. Doch nun stellt sich die Frage, für welche Richtung man sich entscheiden soll. Die Antwort auf diese Frage möchte die Deutsche Bank dem Anleger abnehmen. Die kapitalgarantierte Swing Anleihe ermöglicht eine Partizipation sowohl an steigenden als auch an fallenden Kursen, kombiniert mit einer 100-prozentigen Kapitalgarantie.

Die Swing Anleihe mit einer Laufzeit von 15 Monaten bezieht sich auf einen Aktienkorb, der 30 internationale Werte umfasst. Die Hälfte der zu Grunde liegenden Aktien stammt aus den USA, die verbleibenden Werte stammen hauptsächlich aus der Eurozone sowie der Schweiz. Beispiele sind etwa McDonald's, die Dt. Post oder Syngenta. Sony ist als einziges japanisches Unternehmen dabei.

Zum Laufzeitende wird von jeder Aktie die Wertentwicklung im Vergleich zum Startwert ermittelt. Maßgeblich für die Kuponhöhe ist die Aktie mit der geringsten absoluten Wertentwicklung. Weist die Aktie, welche sich prozentual am wenigsten von ihrem Startkurs entfernt hat beispielsweise einen Kursrückgang von minus acht Prozent auf, fließt sie mit einer Wertentwicklung von acht Prozent in die Betrachtung ein.

Für den Anleger ist es daher von Vorteil, wenn sich die Kurse der 30 Aktien bis zum Laufzeitende stark verändert haben, und zwar unabhängig davon, in welche Richtung sie gewandert sind. Für den Fall, dass zumindest ein Wert keine große Schwankungsfreude aufweist, garantiert die Deutsche Bank dem Anleger einen Mindestkupon in Höhe von 6,2 Prozent. Dies entspricht einer jährlichen Verzinsung von circa 4,1 Prozent. Der Anleger trägt kein Währungsrisiko.

Die Swing Anleihe 12/2009 der Deutsche Bank, ISIN: DE000DB0KD26, mit Fälligkeit am 23.12.09, kann noch bis 24.06.08 zu 100 Euro zuzüglich 0,5 Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.

ZertifikateReport-Fazit: Mit dieser Anleihe setzt der Anleger auf eine möglichst große Kursveränderung der zu Grunde liegenden Aktien. Das Risiko liegt darin, dass für die Kuponermittlung allein die Aktie mit der geringsten Veränderung maßgeblich ist. Im ungünstigsten Fall wird der Investor jedoch durch den Mindestkupon getröstet. Positiv hervorzuheben ist der niedrige Ausgabeaufschlag.