Rom - Die italienische Bank UniCredit, Konzernmutter der Bank Austria, plant in den nächsten drei Jahren die Eröffnung von 1.300 neuen Filialen in Osteuropa. Dies kündigte Paolo Fiorentino, stellvertretender Geschäftsführer von UniCredit, bei einer Pressekonferenz am Dienstag in Mailand. Die Bank wird ihren Entwicklungsplan für die Jahre 2008-2011 am Donnerstag in Wien vorstellen.

"Wir befinden uns in einer Konsolidierungsphase. Wir verfügen über Ressourcen und sind zu Investitionen bereit. Daher wollen wir 1.300 neue Filialen in Osteuropa öffnen", erklärte Fiorentino.

UniCredit bestätigte den Plan, nach der Fusion mit der römischen Bank Capitalia 7.800 Stellen bis 2010 in Italien zu streichen. Allein in diesem Jahr sollen 2.800 Mitarbeiter die Bank verlassen. (APA)