Bild nicht mehr verfügbar.

Foto: AP/Times Record/Kaia Larsen
Wien - Ein lebensbedrohender Zustand kann auch ohne äußerliche Verletzungen gegeben sein warnt die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt). Deshalb müsse bei Regungslosigkeit unverzüglich eine Notfalldiagnose erstellt werden.

Bei Bewusstlosigkeit

Person in stabile Seitenlage bringen. Rettung rufen. Jede Minute eine Kreislauf-Kontrolle durchführen.

Bei Atem-Kreislauf-Stillstand

Rettung rufen und mit Wiederbelebungsmaßnahmen (Herzdruckmassage und künstlicher Beatmung) beginnen und bis zum Wiedereinsetzen von Atmung und Kreislaufzeichen oder dem Beginn der ärztlichen Behandlung nicht unterbrechen.

Defibrillation

Steht ein halbautomatischer Defibrillator zur Verfügung, kann damit der Herzrhythmus des Verletzten überprüft und bei Herzkammerflimmern ein Elektroschock abgegeben werden. Je früher die Defibrillation erfolgt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit des Überlebens ohne bleibende körperliche und geistige Schäden.

Bei allen Verunglückten auf Schocksymptome achten, allenfalls Schockbekämpfung durchführen. (APA)