Eisenstadt/St. Pölten/Graz/Innsbruck/Wien - Die dritte - und laut Meteorologen vorläufig letzte - Gewitternacht hat vor allem in Ostösterreich und in Tirol wieder zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen und schweren Schäden in der Landwirtschaft geführt.

Das Hagelunwetter hat allein im Burgenland und in Niederösterreich rund zwei Millionen Euro Schaden in der Landwirtschaft verursacht. Bis zu golfballgroßer Hagel schädigte vor allem Getreide- und Maiskulturen, Raps sowie Grünland, teilte die Österreichische Hagelversicherung mit. Nach ersten Erhebungen wurden etwa 7.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen schwer in Mitleidenschaft gezogen.

Auch Oberösterreich ist erneut von Unwettern nicht verschont geblieben. Freitagmittag hat Hagel in den Bezirken Eferding, Grieskirchen und Schärding allein an landwirtschaftlichen Kulturen Schaden in der Höhe von fünf Mio. Euro angerichtet. Das berichtete die Österreichische Hagelversicherung in einer Presseaussendung.

Die Hagelschloßen waren zum Teil so groß wie Golfbälle. Sie gingen auf rund 7.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen nieder und richteten bei Gemüse, Mais, Raps, Getreide sowie Grünland massive Schäden an, wie die ersten Erhebungen durch Sachverständige ergaben.(APA)