Wien - Die stellvertretende Grün-Chefin Maria Vassilakou bezeichnete die Regierung als ablösereif. Es gebe seit Monaten keinen gemeinsamen Kurs. Der neue SPÖ-Chef Werner Faymann habe den Wahlkampf mit einem Kniefall vor den EU-Gegnern eröffnet, Vizekanzler Wilhelm Molterer (V) eröffne den Wahlkampf mit einem Kniefall vor den Gegnern der Freiheit und wolle mehr Überwachung, mehr Kontrolle der Bürger und weniger Integration. Sowohl SPÖ als auch ÖVP würden Österreich Schaden zufügen, kritisierte Vassilakou.

FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache meinte, die Regierung biete nur mehr absurdes Theater. Im Pflegebereich sei die nächste Krise der Koalition schon vorprogrammiert, vorausgesetzt, dass sie den Koalitionsausschuss am Sonntag überhaupt überlebe. Seit ihrer Angelobung taumle die Regierung von Fiasko zu Fiasko und richte sich über die Medien Unfreundlichkeiten aus als bisher".

BZÖ-Chef Peter Westenthaler forderte Bundespräsident Heinz Fischer auf, die Regierung abzuberufen. "Schluss mit dem rot-schwarzen jämmerlichen Eiertanz, das Maß ist voll, diese Regierung schadet dem Land". Rascheste Neuwahlen seien dringendst notwendig, um eine Wende für ein besseres Österreich zu erreichen. (APA)