Grasser würde auch als interner Manager weiter machen Medienberichte zu Ermittlungen politisch motiviert

Wien - Karl-Heinz Grasser, Chef von Meinl Power Management (MPM), der Managementgesellschaft von Meinl International Power (MIP), zeigte sich im ORF-ZIB2-Interview auch bereit, im Falle eines Verkaufs der MPM an die MIP als interner Manager dem Unternehmen zur Verfügung zu stehen. "Weil wir einfach sehr viel Know-how, sehr viel Projektwissen aufgebaut haben und das dem Unternehmen und den Investoren dienlich sein soll", sagte Grasser.

"Politisch motivierte Debatte"

Generell sei es sein Ziel, mit dem Unternehmen verbunden und Manager der MIP zu bleiben. Grasser bestätigte, dass mit ihm darüber und über einen möglichen Verkauf der MPM in den letzten Tagen verhandelt worden sei.

Zu den gegen ihn laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungen meinte Grasser, wenn Medien derzeit von großen Verdachtsmomenten schreiben, halte er das für völlig unseriösen Journalismus. Grasser sieht in der gesamten Diskussion einen Zusammenhang mit der Nationalratswahl. "Da wollen offensichtlich einige nicht, dass der Karl Heinz Grasser auch nur theoretisch wieder in die Politik zurückkommen könnte. Ich weiß nicht, wovor sie Angst haben. Das ist offensichtlich eine politisch motivierte Debatte", so Grasser. (APA)