Wien - "Frauenbilder. Klimt, Schiele und die Secssion" zeigt das Kupferstichkabinett der Akademie der bildenden Künste Wien vom 6. Oktober bis 5. Jänner im Akademiehof am Karlsplatz. Die Ausstellung begleitet damit die Gustav Klimt-Millenniumsschau der Österreichischen Galerie und ist die erste in der neuen Reihe "Verborgene Schätze - Hidden Treasures - Decouvertes", mit der das Kupferstichkabinett Einblick in seine Sammlungsschätze geben wird. Gustav Klimt, dessen Frauenbildern nun in der Ausstellung Darstellungen von Secessionskünstlern wie Ferdinand Andri, Rudolf Bacher, Ernst Berger, Josef Engelhart oder Max Kurzweil gegenübergestellt werden, wurde mehrfach als Professor an der Akademie vorgeschlagen, ohne je eine Berufung zu bekommen. Die Beendigung der Ausstellungstätigkeit der Albertina im Akademiehof war Anlass für das Kupferstichkabinett, seine Ausstellungstätigkeit nur zu strukturieren. Mit den "Verborgenen Schätzen", die nun an die Öffentlichkeit gebracht werden sollen, will man auch ins Bewusstsein rücken, dass das Kupferstichkabinett die nach der Albertina zweitgrößte graphische Sammlung Österreichs hütet. Weitere Pläne: Von Jänner bis März nächsten Jahres wird eine Ausstellungen mit Makart-Zeichnungen die einschlägige Winterausstellung des Historischen Museums in der Hermesvilla begleiten. Der Schau "Otto Wagner und seine Schule", folgen "Italienische Zeichnungen des 16. - 18. Jahrhunderts" mit denen die Ausstellung Luca Giordano des Kunsthistorischen Museums begleitet wird, während im Herbst 2001 die Schau "Die italienische Landschaft um 1800" der Österreichischen Galerie thematisch vom Kupferstichkabinett aufgegriffen wird. (SERVICE: )