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Helsinki - Während Literaturfreunde in aller Welt rätseln, wer in diesem Jahr für sein anspruchsvolles Lebenswerk den Literatur-Nobelpreis erhält, suchen die Finnen gegenwärtig den schlechtesten Schriftsteller aller Zeiten. Die Finnische Gesellschaft für schlechte Literatur sucht den Autor, der mit der größten Ungenauigkeit arbeitet, unendlich lange Hetzschriften über unwichtige Themen verfasst und einen unangemessenen, unverständlichen Schreibstil pflegt. Wie die finnische Nachrichtenagentur STT/FNB berichtete, endet die Einsendefrist am 10. November. Die Werke der Teilnehmer dürfen nicht länger als 20 Seiten sein. Der Gewinner wird mit einer Mistgabel belohnt - damit soll der miserabelste der schlechten Wettbewerbsbeiträge auf den Misthaufen befördert werden. (APA)