Ein hoher Ertrag in der Verlagssparte hat dem amerikanischen Medienkonzern Time Warner im dritten Quartal zu einer Gewinnsteigerung über die Erwartungen von Branchenexperten hinaus verholfen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (Ebitda) bereinigt um Sondereinflüsse sei auf 1,273 (Vorjahr 1,128) Milliarden Dollar gestiegen, was unverändert sieben Cents je Aktie entspreche, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Analysten hatten vier Cents je Aktie erwartet. Im Verlagsgeschäft stieg das Ebitda den Angaben zufolge trotz rückläufiger Umsätze auf 494 (434) Millionen Dollar. Das Unternehmen verwies dabei auf ein anziehendes Anzeigengeschäft in seinen Medien, unter anderem den Zeitschriften "Fortune" und "Time". Time Warner will mit America Online AOL zum größten Medienunternehmen der Welt fusionieren und wartet dafür noch auf die Genehmigung der amerikanischen Wettbewerbsbehörden. Die Europäische Union (EU) hat den Zusammenschluss bereits unter Auflagen genehmigt. (Reuters)