In Österreich gewinnt der Handel mit gebrauchten britischen Lebensversicherungen zunehmend an Bedeutung. Damit lassen sich ungefähr elf Prozent Rendite erzielen. Diese sind erstens garantiert, und zweitens steuerfrei. Britische Lebensversicherungen werden in den meisten Fällen dazu abgeschlossen, um ein Darlehen abzusichern, oder als lukrative Anlageform. Die Polizze wird jedoch von rund 70% der ungeduldigen Briten vorzeitig aufgelöst, da das Kapital für andere Bedürfnisse benötigt wird. Damit steht der Kunde vor der Wahl eines wenig attraktiven Rückkaufes oder der Verkauf an einen Dritten auf dem Sekundärmarkt. Hier erhält er selbstverständlich einen höheren Preis, und eine Win/win Situation entsteht. Sowohl Käufer wie auch Verkäufer profitieren von diesem Geschäft. Der Investor bezahlt den Kaufpreis und übernimmt die noch ausstehenden Prämienzahlungen and die Versicherungsgesellschaft. Bei der Fälligkeit erhält er dafür die gesamten Leistungen, und kann so mit Renditen zwischen sieben und dreizehn Prozent rechnen. Florian Bodenseher von CBI Creative British Investments verweist darauf, dass bei seinem Produkt sowohl das Modell „Ewige Rente“ wie auch ein Einzelinvestment für Anleger interessant sind. Ein weiterer Vorteil liegt auf der Hand. Die Gewinnbeteiligungen unterliegen laut Bescheid des Finanzministeriums nicht der österreichischen Einkommensteuer, wenn die Gesamtlaufzeit der Polizze inklusive Vorlaufszeit des Erstbesitzers mindestens zehn Jahre beträgt oder die Prämienzahlungen laufend zumindest einmal jährlich erfolgen. (red)