Der Vorarlberger Frauenrat zeigt sich in einer Aussendung empört über die Tatsache, dass die Vorarlberger Politik nicht gewillt war, Mittel zur Verfügung zu stellen, um den Fortbestand des Frauengesundheitszentrums f.a.m. zu sichern "Sämtliche BezirkshauptMannschaften Vorarlbergs stehen unter männlicher Führung, die Gesundheitsbehörden werden von Männern geleitet, die Volks-, PatientInnen-, Kinder-, und Jugendanwaltschaften in Vorarlberg sind in Männerhand. Überall wo BürgerInnenrechte vertreten, Geld und Arbeit verteilt werden, kommen männliche Kriterien zur Anwendung." Keine Chance für "andere Möglichkeiten" Zudem wird angemerkt, dass das Land Vorarlberg heuer 85,1 Millionen Schilling für Sportförderung ausgebe, und das Frauenreferat nur 1/10 dieser Summe zur Verfügung habe - Eine direkte Auswirkung dieser Männer-Macht-Politik: "Die erste, vom männlichen Machtkartell wegrationalisierte Fraueneinrichtung ist das Frauengesundheitszentrum f.a.m. (frauen für andere möglichkeiten)" Es scheint in Vorarlberg nicht erwünscht zu sein, dass Frauen "andere Möglichkeiten" haben, wie es das f.a.m. schon in seinem Namen trägt. (red)