Es kommt zur strafrechtlichen Verfolgung, das heißt in der Regel zu einer Gerichtsverhandlung. Eine ev. Verurteilung zieht - je nach Schwere - eine Vorstrafe nach sich. Eine gerichtliche Verurteilung schließt i.d.R. ein Verwaltungsstrafverfahren aus. Zivilrechtliche Klagen werden jedoch nicht ausgeschlossen. Beim 1. Verstoß ab 0,8 Promille oder ab dem 3. Verstoß im Bereich von 0,5 bis 0,79 Promille innerhalb von 12 Monaten besteht eine Regressmöglichkeit der Versicherung bis zum Höchstbetrag von ATS 150.000,-, d.h. die Versicherung fordert diesen Betrag vom Versicherungsnehmer/in zurück. Bei zusätzlichen Vergehen (z.B. Fahren ohne Lenkberechtigung) erhöht sich die Regressmöglichkeit der Versicherung um jeweils ATS 150.000,-. In der Regel kündigt die Versicherung den Vertrag mit dem Versicherungs- nehmer/in. Eine neue Versicherung wird dann u.U. nur zu stark erhöhten Versicherungsprämien gewährt. Kann einem Lenker/in im Falle eines Unfalls oder bei Gefährdung einer Person eine alkoholische Beeinträchtigung schon ab etwa 0,6 Promille nachgewiesen werden, so besteht bereits ab dieser Alkoholgrenze die Regressmöglichkeit der Versicherung und es kommt zur strafrechtlichen Verfolgung. Zurück zum Rechner Infos über den tragbaren PromilleRechner