Alle sechs Bieter erhalten in Österreich nun eine UMTS-Lizenz. Die Telekom Austria-Tochter Mobilkom Austria wird für die Lizenz 1,66 Mrd. S (120,6 Mill. Euro) bezahlen, max.mobil 1,643 Mrd. S, One (Connect) 1,652 Mrd. S, tele.ring (Mannesmann 3 G) 1,557 Mrd. S, Hutchison 1,563 Mrd. und Telefonica (3 G Mobile GmbH) 1,616 Mrd. S. Den Bietern werden die Lizenzen nach Angaben der Telekom Control per Bescheid binnen zwei Wochen zugesprochen. Pattstellung Bereits in Runde zwei, vier und neun hatte es eine Pattstellung gegeben. Am Freitag Vormittag hatte die Telekom Control Kommission mehrere Stunden getagt und die Auktion ausgesetzt, um über die weitere Vorgehensweise in der Versteigerung zu beraten. Hintergrund dafür waren mögliche verbotene Absprachen der Bieter untereinander, vermuten Brancheninsider. Die Auktion war in den beiden Tagen nicht richtig in Fahrt gekommen und eher schleppend verlaufen. Bereits im Vorfeld der österreichischen Auktion war die Branche von einer relativ kurzen Auktion mit bescheidenen Erlösen ausgegangen, da sich die anfangs bei den Versteigerungen in Großbritannien und Deutschland herrschende aufgeheizte Stimmung abgekühlt hatte. Was auch aus dem Ergebnis der italienischen Auktion ersichtlich wurde, die nur eineinhalb Tage dauerte. In Deutschland endete die Auktion beispielsweise erst nach fast drei Wochen und 173 Bieterrunden. Cheap Gemessen am Preis erhielten die Bieter in Österreich die Lizenzen im ersten Abschnitt sehr günstig. In Deutschland wurden insgesamt vergleichsweise 700 Mrd. S (50,9 Mrd. Euro) eingenommen, in Großbritannien 522 Mrd. S, in Italien 164 Mrd. S und in den Niederlanden 37 Mrd. S. (APA)