Chapel Hill/USA - Forscher der Universität North Carolina at Chapel Hill fanden heraus, dass vielen Patienten mit schmerzenden Gelenken an Arthritis erkrankt sind, obwohl die Röntgenbilder keine Schäden anzeigen. Die Forscherin Joanne Jordan und der ihre Forschungsgruppe fand bei solchen Patienten, die Hüft- oder Kniegelenksarthritis entwickelten, hohe Konzentrationen des Proteins COMP (Cartilage Oligometric Matrix Protein) im Blut. Mit einer Blutuntersuchung ließe sich deshalb viel früher als mit Röntgenaufnahmen feststellen, ob jemand Arthritis bekomme. Diese Untersuchung zeigt, dass man Osteoarthritis früh identifizieren kann und dass Ärzte Patienten, die über Gelenkschmerzen klagen, nicht nur als Jammerer oder depressiv abtun sollten, so die Forscherin. "Wenn diese Patienten erhöhte COMP-Werte haben, dann haben sie tatsächlich etwas, das wir wissen und möglicherweise behandeln müssen." (pte)