Wie des Nachrichtenmagazins "profil" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, könnte es die mittlerweile weltweit geächteten genitalen Beschneidungen bei Frauen auch in Österreich geben. Ein Mediziner aus dem SMZ Ost bot im Rahmen von "profil"-Recherchen einer in Graz studierenden Araberin an, eine solche Beschneidung vorzunehmen. In zwei Etappen sollte die Klitoris der Frau durchstochen, die inneren Schamlippen weggeschnitten sowie die Vorhaut der Klitoris entfernt werden. Als Ort für den Eingriff wurde geplant, die Ordination einer Kollegin anzumieten. Der ärztliche Leiter des SMZ Ost, Karl Heinz Tragl, von "profil" mit dem Sachverhalt konfrontiert, kündigte an, gegen den Mediziner Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft einzubringen und ein Disziplinarverfahren anzustrengen. (APA)