Brüssel - Der Kurs des Euro beschäftigt Montag Abend erneut die Finanzminister der zwölf Euro-Staaten. Erst am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) im Alleingang auf dem Devisenmarkt interveniert und damit die Gemeinschaftswährung kurzfristig über die Marke von 0,87 Dollar geschoben. Die französische EU-Ratspräsidentschaft und die EU-Kommission hatten den Eingriff begrüßt. Sie vertreten seit Monaten die Ansicht, dass die Gemeinschaftswährung unterbewertet ist. Weitere Themen des Minister-Treffens sollen die Haushalte der Euro-Staaten sowie die Vorbereitungen auf die Einführung der Euro-Scheine und -Münzen im Jänner 2002 sein. Die so genannte Euro-Gruppe kommt im Vorfeld der Treffen aller 15 EU-Finanzminister zusammen, das am Dienstag beginnt. (APA)