Frankfurt - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Montag erneut am Devisenmarkt interveniert, diese Interventionen aber erstmals nur auf Anfrage bestätigt, nachdem die konzertierten Interventionen am 22. September und auch die ersten unilateralen Interventionen am Freitag (3. November) noch von der EZB ausgehend - via Telefonkonferenz - gemeldet worden waren. Nach Ansicht von Frankfurter Devisenhändlern muss die EZB nun weiter Flagge zeigen im Markt, um ihrer Überzeugung Nachdruck zu verleihen, dass der Euro fundamental aufwärts will. Man rechnet auch für Dienstag mit solchen Interventionen, um vielleicht nach den US-Präsidentschaftswahlen wieder eine konzertierte Runde zusammen mit dem US-Treasury und der Bank of Japan zu starten. Diesbezüglich gehen aber die Erwartungen in den Märkten auseinander. Am Ende des Tages erschienen am Montag die Tagesinterventionen anhand des Euro-Kurses nicht erfolgreich: Der Euro schloss mit 0,8610 Dollar, nachdem die Interventionen am Morgen den Kurs von 0,8640 Dollar kurz auf 0,8730 Dollar gehoben hatten. (APA/vwd)