update.com software AG, Wien, hat in den ersten neuen Monaten 2000 ihren Verlust auf 12,9 (3,9) Mill. Euro (178 Mill. S) ausgeweitet. Wie das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mitteilte, stieg der Gesamtumsatz leicht auf 14,6 (14,1) Mill. Euro. Der Cash Flow aus operativer Geschäftstätigkeit habe minus 12,3 Mill. Euro betragen. Verantwortlich für die Erhöhung des Verlustes seien die gezielte Steigerung der Ausgaben für Entwicklung und Marketing sowie die Kosten, die durch den Erwerb aller Rechte an der Software ProspectMiner entstanden seien. Der Kaufpreis sei bilanziell nicht aktiviert, sondern als Kosten für erworbene Forschungs- und Entwicklungsprojekte angesetzt worden. Im Kerngeschäft Softwarelizenzen und -wartung steigerte update.com den Umsatz den weiteren Angaben zufolge um 23 Prozent auf 11,0 (8,9) Mill. Euro. Der geplante Abbau der Implementierungsleistung habe sich fortgesetzt, wodurch sich der Umsatz in diesem Segment um 30 Prozent auf 3,6 (5,2) Mill. Euro reduziert habe. Zum Stichtag 30. September habe das Unternehmen über liquide Mittel von 37,1 Mill. Euro verfügt, was einem Liquiditätsgrad von 524 Prozent entsprochen habe. Zum Ende des Jahres werde der bisher für den Bereich Marketing zuständige Vorstand Gilbert Hödl aus dem Vorstand ausscheiden. Der Marketing-Bereich, den seit September der Vize-Präsident Michael Klemen leitet, werde im Vorstand künftig bei der Vorstandsvorsitzenden Gabriele Rittinghaus angesiedelt sein. (APA/vwd)