"AkademikerInnen gegen Studiengebühren" - so nennt sich eine E-Mail-Aktion der Gewerkschaft der Privatangestellten. Mehr als 800 akademisch gebildete Internet-UserInnen haben bereits Protest-Mails an die ParlamentarierInnen gesandt und berufen sich darin auf ihr bei der Sponsion/Promotion geleistetes Gelöbnis, die Uni bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zu unterstützen. ÖAAB-Generalsekretär Walter Tancsits in seinem Rück-Mail: Es gebe Gründe für und wider Studiengebühren, aber: "Der von Ihnen angeführte Grund des akademischen Gelöbnisses ist der dümmste, der mir untergekommen ist. Aber was kann man von Akademikern erwarten, die mitten im Hauptwort ein großes ,I' schreiben." Er werde aber "persönlich mithelfen", Härten zu verhindern. (mon)