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Foto: APA/Pfarrhofer
Wien - Sehr zufrieden mit den Interventionen zur Stützung des Euro-Kurses hat sich der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Adolf Wala, am Freitag gezeigt. "Was die Europäische Zentralbank macht, ist sehr ordentlich", sagte Wala. Seiner Meinung nach werde von den Interventionen aber zuviel Aufhebens gemacht. "Das Thema Interventionen wird dramatisiert", so Wala. Das System Europäischer Zentralbanken (ESZB) verfüge über beträchtliche Währungsreserven allein zum Zweck der Kursstützung. Mit den Interventionen am Devisenmarkt werde nur aufgezeigt, welche Instrumente der EZB zur Verfügung stehen. Spekulationsgefahr gering Die Gefahr tatsächlicher Spekulationen gegen den Euro ist offenbar gering: Es handle sich nur um einen Bruchteil der täglich vorgenommenen Devisen-Transaktionen. Mit der Einheitswährung sei die Spekulation jedenfalls wesentlich teuerer geworden, sagte Wala am Freitag bei einem Vortrag in Wien. Den Begriff "harte Währung" lehne er ab, da er dazu verleite, in den Kategorien einer wechselkursorientierten Politik zu denken. Zutreffender sei der Ausdruck stabile Währung. (APA)