Rom - Der italienische Joint Venture Energia, an dem sich die österreichische Verbundgesellschaft mit einem 26-prozentigen Aktienpaket beteiligt, interessiert sich für die Kraftwerke des Stromriesen Enel, die im Rahmen der Liberalisierung des Strommarkts in Italien verkauft werden. Wie Energia mitteilte, legte der Mailänder Joint Venture dem italienischen Industrieministerium den Antrag für die Teilnahme am Wettbewerb vor, der Ende November beginnt. An Energia beteiligt sind außer die Verbundgesellschaft auch die Industrieholding CIR (Compagnie industriali riunite), die Mehrheitsaktionär ist. Beim Joint Venture mit dabei sind auch die US-Gruppe Southern Energy. Energia interessiert sich für die erste der Enel-Töchter, die verkauft wird, Elettrogen. Die Strom produzierende Tochter kann laut einem jüngst verabschiedeten Dekret der italienischen Regierung nur an Gesellschaften verkauft werden, in denen der Anteil von öffentlichen Stromproduzenten nicht die Schwelle von 30 Prozent erreicht. (APA)