Im Mittelpunkt des ersten französischen Dogma-Films und Debuts von Schauspieler Jean-Marc Barr steht die Liebesbeziehung der jungen Französin Jeanne zu Dragan, einem Maler aus Jugoslawien. Bei einer Routinekontrolle stellt sich heraus, daß Dragan kein Aufenthaltsvisum für Frankreich hat. Innerhalb von drei Tagen soll er das Land verlassen. Jeanne und Dragan beschließen in Paris unterzutauchen: "Liebe ist der letzte Widerstand gegen das Chaos der Welt." (Jean-Marc Barr) So emphatisch der Film die Liebe schildert, so unerbittlich ist er in der Beschreibung des Beziehungsalltags. Der Konflikt von Gefühlsideal und Wirklichkeit ist sein intelligent und eindrucksvoll durchgespieltes Grundthema. Mittwoch, 15. Nov., 20.00, filmhaus stöbergasse, Stöbergasse 11-15 1050 Wien FR 1999, 35 mm, 96 min, OmU
Regie: Jean-Marc Barr
Buch: Pascal Arnold, Jean-Marc Barr
Kamera: Jean-Marc Barr
Musik: Irina Decermic, Michko Plavi
mit: Elodie Bouchez, Sergej Trifunovic, Geneviève Page, Dragan Nicolic, u.a.