Wien - Im Rahmen seiner heutige Pressekonferenz zur Schaffung eines "Wiener Wohnbau-Garantie-Fonds gab VP-Wohnbausprecher auch detailliert die Einkommensgrenzen für den Bezug des "Bürgerwohngelds" (=allgemeine Wohnbeihilfe) auch für den privaten Wohnungsmarkt bekannt. Bisher waren nur Mieter von Gemeinde- oder Genossenschaftswohnungen bezugsberechtigt. Die nun realisierte Beihilfe richtet sich nach dem Nettoeinkommen der Antragsteller. Je nach Einkommen gibt es gestaffelt die Vollförderung bzw. die abgestufte Förderung. Ein Ein-Personen-Haushalt hat bis zu einem Nettoeinkommen von 10.000 Schilling Anspruch auf Vollförderung (Höchstzuschuss: 1.920.- monatlich), bis zu 13.100 ATS Anspruch auf eine abgestufte Förderung. Bei einem 2-Personen-Haushalt hat man bis zu 12.800 ATS Nettoeinkommen Anspruch auf die volle Beihilfe (Höchstzuschuss: 2.688.- monatlich), die abgestufte Förderung kann bis zu einem Einkommen von 16.300 STS beantragt werden. Die Einkommensgrenzen im Detail
  • 1-Personen-Haushalt bis 10.000 ATS Nettoeinkommen (Vollförderung: max. 1.920.-) bis 13.100 ATS Nettoeinkommen (abgestufte Förderung)

  • 2-Personen-Haushalt:

    bis 12.800 ATS Nettoeinkommen (Vollförderung: max. 2.688.-) bis 16.300 ATS Nettoeinkommen (abgestufte Förderung)

  • 3-Personen-Haushalt:

    bis 13.000 Nettoeinkommen (Vollförderung: max. 3.264.-) bis 18.650 ATS Nettoeinkommen (abgestufte Förderung)

  • 4-Personen-Haushalt:

    bis 16.400 ATS Nettoeinkommen (Vollförderung: max. 3840.-) bis 20.700 ATS Nettoeinkommen (abgestufte Förderung)

    Selbstbehalt

    Der Selbstbehalt liegt bei 17,20 ATS pro Quadratmeter. Damit fallen automatisch Wohnungen der Kategorien C und D aus dieser Förderung heraus.