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Wien - ÖIAG-Vorstandsvorsitzender Rudolf Streicher hat am Montag den Zeitpunkt des Börsegangs der Telekom Austria (TA) verteidigt: "Ich glaube, dass wir richtig gehandelt haben", sagte Streicher im ORF-Mittagsjournal. Der Zeitpunkt sei nicht verschiebbar gewesen, zumal die TA laut Regierungsübereinkommen noch in dieser Regierungsperiode zu 100 Prozent privatisiert werden müsse. Der geringere Verkaufserlös werde den geplanten Staatsschuldenabbau nicht behindern. Der Preis der TA-Aktie liege mit 9 Euro (123,8 S) zwar "unter der Annahme der ÖIAG", im Gegenzug habe aber die P.S.K.-Privatisierung 5 Mrd. S (363 Mill. Euro) mehr hereingebracht als ursprünglich geplant, so Streicher. Er gehe davon aus, dass die nächste Privatisierungs-Tranche der TA entsprechend besser sei und dazu beitrage, die Schulden zu begleichen. (APA)