München - Der israelische Schriftstellerverband und 18 Verlage aus aller Welt haben den Satiriker Ephraim Kishon für den Literatur-Nobelpreis 2001 vorgeschlagen. Der Münchner Verlag Langen Müller Herbig teilte am Dienstag mit, Kishon habe durch seine Bücher wesentlich zur Versöhnung Israels und Deutschlands beigetragen. Kishons Bücher, die in 36 Sprachen übersetzt wurden, seien eine einmalige Erscheinung in der Weltliteratur. Kishon, der 1924 in Budapest geboren wurde, floh als Überlebender des Holocausts 1949 aus Ungarn nach Israel. In Deutschland wurde er unter anderem durch die Bücher "Arche Noah, Touristenklasse" und "Drehn Sie sich um, Frau Lot" bekannt. (APA/Reuters)