Regensburg - Der französische Film "Week-End in Tokyo" hat den Hauptpreis der diesjährigen Regensburger Kurzfilmwoche gewonnen. Die Regisseure Pierre Tasso und Romain Slocombe erhielten am Samstagabend für das 21-Minuten-Werk über eine französisch- japanische Mann-Frau-Beziehung den mit 5.000 Mark dotierten Kurzfilmpreis des Bayerischen Rundfunks. Den mit 3.000 Mark versehenen Förderpreis für den besten in Bayern produzierten Kurzfilm erhielt der Heidelberger Matthias Vogel für "Sulzbach 2032 - Eine Stadt und ihre Vision". Bei dem humorvollen Streifen handelt es sich um eine fiktive Dokumentation über die Bewerbung der Kleinstadt Sulzbach-Rosenberg für die Olympischen Spiele. Bei dem Werk spielen echte Politiker sich selbst. So hat Sulzbachs-Rosenberg Bürgermeister Gerd Geismann (SPD) die Hauptrolle übernommen, und auch Bundesverteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) wirbt für die Olympia in der Oberpfalz. Die Regensburger Kurzfilmwoche wurde zum siebten Mal veranstaltet hat sich innerhalb weniger Jahre zu einem überregional beachteten Festival entwickelt. In diesen Jahr waren knapp 100 Filme in den Wettbewerben vertreten. Sie wurden aus mehr als 500 Bewerbungen ausgewählt. (APA)