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Foto: APA/ Ralf Zwiebler
Herbrechtingen - Beim Zusammenstoß eines Personenzuges mit einem Güterzug sind am Donnerstag im Bahnhof von Herbrechtingen bei Ulm in Deutschland 32 Personen verletzt worden. Fünf von ihnen erlitten bei dem Unfall in Ostwürttemberg schwere Verletzungen, wie ein Sprecher des Bundesgrenzschutzes berichtete. Der vordere Teil des Stadtexpresses sei aus den Gleisen gesprungen. Ebenso sei die Diesellok des Güterzugs entgleist. Das Unglück ereignete sich nach Polizeiangaben gegen 9.55 Uhr. Der Stadtexpress sei auf den stehenden Güterzug aufgeprallt, hieß es. Die Ursache war zunächst unklar. In dem Personenzug befanden sich laut BGS rund 35 Personen. Ein Passagier wurde in dem Wrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. 24 Verletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, acht Personen konnten ambulant versorgt werden. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen und das Eisenbahnbundesamt nahmen die Ermittlungen auf. Der Schaden wurde mit mindestens 1,5 Millionen Mark (766.938 Euro/10,55 Mill. S) angegeben. Der Personenzug war auf dem Weg von Ulm nach Ellwangen. Die Bahnstrecke wurde zwischen Giengen und Heidenheim vorerst für den gesamten Zugverkehr gesperrt, wie die Deutsche Bahn AG in Stuttgart mitteilte. (APA/AP)