Köln - Wer Alkohol und Tabak gleichzeitig konsumiert, multipliziert das Risiko, an einem Tumor in der Mundhöhle zu erkranken. Die Überlebenschancen dieser Patienten ist ausgesprochen schlecht, wie die Universität Köln berichtet. In den vergangenen Jahren habe die Sterblichkeitsrate der betroffenen Personen stetig zugenommen. Alkohol hat nach Angaben der Wissenschafter eine größere Mitschuld bei der Entstehung von Mundhöhlenkrebs als allgemein angenommen. Einerseits könne Alkohol selbst Krebs erzeugende Substanzen enthalten. Andererseits erleichtere er die Aufnahme von Krebs erregender Substanzen, wie die aus dem Tabakrauch. Hochprozentige Alkoholika greifen nach Angaben der Forscher zudem die Mundschleimhaut direkt an. (APA/AP)