Wien - "Ungeheuerlich" sind für die Vereinigung der Staatsanwälte die jüngsten Aussagen von FPÖ-Chefin Susanne Riess-Passer und des niederösterreichischen FP-Landesrates Ewald Stadler zur Spitzelaffäre. Beide Politiker würden eine Beurteilung vornehmen, ohne den Akt oder den Ermittlungsstand zu kennen, zitierte der ORF-Teletext am Sonntag die Vereinigung. Für die Staatsanwälte zeigen diese Aussagen neuerlich, wie wichtig es sei, das Weisungsrecht des Justizministers gegenüber der Staatsanwaltschaft abzuschaffen. (APA)