Eisenstadt - "Die SPÖ hat es geschafft Angst vor schwarz-blau zu machen", so die erste Analyse von FP-Spitzenkandidat Stefan Salzl zur burgenländischen Landtagswahl. Außerdem wollten die Wähler offenbar ÖVP-Kandidat Gerhard Jellasitz nicht als Landeshauptmann. Zur Frage, ob auch die Bundespolitik für das Wahlergebnis mit entscheidend war, wollte Salzl vorerst keine Antwort geben. Dafür müsse man erst das Endergebnis eingehend analysieren. Zum Wahlkampf meinte der Spitzenkandidat, dass die Landesgruppe sehr fleißig gewesen sei. Allerdings hätten die großen Parteien wesentlich mehr Werbemittel zur Verfügung gehabt. Der Wählerwille sei aber letztendlich das, was in der Politik zähle, so Salzl. Persönliche Konsequenzen werde man im Parteivorstand diskutieren. In der Frage der Wahl des Landeshauptmannes wollte sich Salzl ebenfalls nicht festlegen. (APA)