New York - RaucherInnen erhöhen mit jeder Zigarette ihr Risiko, einmal an Dick- oder an Mastdarmkrebs zu sterben. Das ermittelten ForscherInnen der Amerikanischen Krebsgesellschaft in einer Studie, die 781.351 Menschen über einen Zeitraum von 14 Jahren beobachtete. Demnach sterben RaucherInnen nach 20-jährigem Zigarettenkonsum 40 Prozent häufiger an dieser Krebsart als NichtraucherInnen. Darmkrebs ist in den meisten Industrieländern nach einem Lungentumor der zweithäufigste Krebs, an dem Männern und Frauen erkranken. Etwa jedeR zweite PatientIn erliegt dem Leiden. Ann Chao, federführende Autorin der epidemiologischen Studie, veröffentlichte das Ergebnis im "Journal of the American Cancer Institute" vom Mittwoch. Chao und KollegInnen rechneten hoch, dass in den USA rund zwölf Prozent aller Todesfälle durch Dickdarm- und Mastdarmkrebs auf das Konto langjährigen Qualmens gehen. Außer dieser Krebsart werden nach Feststellung der amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -vorbeugung (CDC) in Atlanta noch wenigstens acht andere bösartige Tumoren durch Zigaretten gefördert. (APA/dpa)