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Washington - Zum Tag der Menschenrechte hat US-Präsident Bill Clinton die Burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi mit der Friedensmedaille geehrt. Die höchste zivile Auszeichnung der USA soll ihrem Sohn Alexander Aris überreicht werden, weil Suu Kyi unter Hausarrest steht und nur von nahen Verwandten besucht werden darf. "Ihr Kampf geht weiter und ihr Geist inspiriert uns", sagte Clinton in Washington. "Ihre AnhängerInnen sind geschlagen, gefoltert und getötet worden, doch sie hat niemals mit Hass oder Gewalt reagiert." Die Führerin der Nationalen Liga für Demokratie erhielt 1991 den Friedensnobelpreis. Sie stand bereits von 1989 bis 1995 unter Hausarrest.(APA/AP)