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Foto: REUTERS/ NASA
Astronauten vor drittem Ausstieg NASA um Sonnensegel besorgt Cape Canaveral - Das schlaffe Sonnensegel an der Internationalen Raumstation ISS bereitet der US-Raumfahrtbehörde NASA große Sorge. Die Astronauten der Raumfähre Endeavour sollten bei ihrem dritten und letzten Arbeitsaufenthalt im All das durchhängende Solarsegel straffen. Die Astronauten hatten nach dem Andocken an die ISS beide 600 Millionen Dollar (680 Mill. Euro/9,35 Mrd. S) teuren Sonnensegel anmontieren und ausbreiten können. Eines entfaltete sich aber nicht mit der vollen Spannung. Der "lahme Flügel" könnte bei späteren Anlegemanövern verrutschen Die NASA befürchtet, dass der "lahme Flügel" beim Abdocken des Shuttles oder auch bei späteren Anlegemanövern verrutschen oder sogar beschädigt werden könnte. Deshalb wolle man sicher gehen und auch das zweite Solarsegel strecken, sagte eine NASA-Sprecherin. Die Sonnensegel arbeiteten ansonsten aber einwandfrei und lieferten volle Energie an die ISS. Der dritte und letzte Ausstieg der Astronauten war für den frühen Donnerstagabend (MEZ) vorgesehen. Ein Sack voller Geschenke soll die Crew überraschen Am Freitag trifft sich die Endeavour-Crew dann mit der ISS-Langzeitbesatzung Bill Shepherd, Juri Gidsenko und Sergej Krikaljow in der Raumstation. Die Besucher haben von der Erde einen Sack Geschenke mitgebracht und wollen mit ihren Kollegen ein vorweihnachtliches Fest feiern. Die Endeavour soll am 11. Dezember zur Erde zurückkehren. (APA/dpa)