Innsbruck - "Wir hoffen alle auf ein Atlantiktief und Schnee." Georg Stoffaneller, Sektionsgeschäftsführer im Tiroler Handel wünscht sich für das Weihnachtsgeschäft in Innsbruck Schnee aus zwei Gründen: Einschlägige Impulskäufe bei Textilien und Sportartikeln würden angekurbelt und eine weihnachtlichere Stimmung würde allen gut tun. Insgesamt will die Branche das Vorjahresergebnis erreichen. Als Renner nennt Stoffaneller Textilien, Schmuck und Bücher - "aber wirklich schlecht geht nix". Vorsichtig mit Prognosen ist Hannes Hess, Geschäftsführer des DEZ, dem größten Einkaufszentrum am östlichen Stadtrand. Die Eröffnung von Ikea hätte sich positiv auf die Besucherfrequenz ausgewirkt, Umsatzprognosen der DEZ-Mieter würden aber keine vorliegen.

Optimistisch ist Peter Zelger, Obmann des Vereins Innsbruck Innenstadt. Nicht zuletzt dank der Weihnachtsmärkte sei die Alt- und Innenstadt mit Einheimischen und Touristen "sehr voll". Wir haben beim Umsatz ein hohes Niveau erreicht", meint Zelger. Dieses zu halten sei ein realistisches Ziel und wäre angesichts der Sparpakete als Erfolg zu werten. (hs/DER STANDARD, Printausgabe 9.12.2000)