Der Aufbau der UMTS-Netze soll voraussichtlich die eingeplanten Kosten de facto um ein Doppeltes übersteigen. Laut einer Schätzung der britischen Unternehmensberatung Quotient Communications belaufen sich die tatsächlichen Kosten für die Errichtung der multimedia- und internetfähigen Infrastruktur auf rund 340 Mrd. Euro. Dies geht aus einer von der britischen Unternehmensberatung Quotient Communications vorgenommenen Studie hervor. Wie die Financial Times am Montag berichtete, wurde bisher mit einem Kostenaufwand von 150 Mrd. Euro gerechnet. Viele Unternehmen unterschätzten die tatsächlichen Kosten "erheblich", zitierte die Financial Times Deutschland den Chef von Quotient Communications, Rodney Stewart. Insbesondere wurde die Zahl der für den Vollastbetrieb eines UMTS-Netzes notwendigen Übertragungsmasten zu niedrig geschätzt. Quotient Communications zählt zu den führenden Unternehmensberatungen in der Telekommunikationsbranche. Die Schwerpunkte der Berater liegen in der UMTS-Business-Evaluierung, im 3G/UMTS Netzwerk Design und in der Implementation.(pte)