Wien/New York - Rund 129 Millionen Babys sind im vergangenen Jahr geboren worden, so der neue UNICEF-Bericht "Zur Lage der Kinder in der Welt 2001". Fast elf Millionen Mädchen und Buben im Alter von bis zu fünf Jahren sind in diesem Zeitraum gestorben, die meisten an Krankheiten, die einfach zu vermeiden oder zu heilen gewesen wären. Die fünf "Killer", denen die meisten Kinder laut UNICEF zum Opfer fallen (Stand 1998): schlechte Gesundheitsbedingungen rund um die Geburt (20 Prozent), Atemwegsinfektionen (18 Prozent), Durchfallerkrankungen (17 Prozent), Krankheiten, denen durch Impfung vorgebeugt werden könnte (15 Prozent), und Malaria (sieben Prozent). Weitere traurige Fakten, die der UNICEF-Bericht auflistet: Mehr als 20 Prozent der Kinder im Volksschulalter, die in Entwicklungsländern aufwachsen, gehen nicht in die Schule. Mehr als 20 Millionen Kinder mussten vor einem bewaffneten Konflikt flüchten und haben dadurch ihre ursprüngliche Heimat verloren. Über zehn Millionen Mädchen und Buben unter 15 Jahren haben entweder ihre Mutter oder beide Elternteile durch Aids verloren. Etwa 177 Millionen Kinder leiden unter Wachstumsdefiziten, weil ihre Mütter während der Schwangerschaft nicht genug zu essen hatten. Jedes Jahr bekommen fast 15 Millionen Mädchen im Alter von 15 bis 19 Jahren ein Baby. (APA)