St. Pölten - "Mundtot" gemacht fühlte sich LAbg. Franz Marchat (F) am Donnerstag in der Sitzung des NÖ Landtages. Der Dritte Präsident Johann Penz (V) hatte in der Debatte um das Umschichtungsbudget einen Resolutionsantrag, wonach das Land Niederösterreich die Sicherung der EU-Außengrenze durch das Bundesheer mitfinanzieren solle, nicht zur Abstimmung gebracht, weil er "keine Zusammenhang" erkannte. Marchat hatte ausgeführt, dass nach wie vor technische Einrichtungen wie Nachtsichtgeräte und Wärmebildkameras fehlen würden. Das Land solle daher die dafür notwendigen 100 Mill. S mitfinanzieren. An der Grenze sei "Gefahr im Verzug". (APA)