Salzburg - Seit dem Wochenende haben in den wichtigsten Salzburger Skigebieten wie Flachau, Wagrein oder Zauchensee zumindest einige Lifte den Betrieb aufgenommen. Die Saison ist aus Sicht der "Salzburg Land Tourismusgesellschaft" dennoch gelaufen. Bei 11,77 Mio. Nächtigungen im vorigen Winter hätten sich die Salzburger heuer eigentlich die Zwölf-Millionen-Marke zugetraut. Mangels Schnees wird daraus nichts: Im Dezember 2000 dürften sich die Nächtigungszahlen von 1,6 Mio. aus dem Vergleichsmonat 1999 beinahe fast haben. Einziger Lichtblick sind die Skigebiete mit Höhenlagen. Nach der Katastrophe von Kaprun ist freilich auch das Kitzsteinhorn als wichtiges Frühwinter-Skigebiet ausgefallen. Kaprun meldet aber trotz der Kartenkontingentierung auf das Kitzsteinhorn zumindest über die Weihnachtsfeiertage wieder volle Häuser. Bleibt das Gasteinertal. Hier war zwar ein Großteil der 200 Pistenkilometer auch lange Zeit aper, mit dem höher gelegenen Sportgastein und der Möglichkeit, auf die Gletscherpisten in Kärnten auszuweichen, hatte Gastein aber einen Vorteil. In der vergangenen Wintersaison kamen die Gasteiner auf rund 1,27 Mio. Nächtigungen. Diesmal dürften es kaum weniger werden. Die Gasteiner Tourismusgesellschaft berichtet jedenfalls von rund 90.000 privaten Anfragen pro Monat, ein Plus von 200 Prozent. (neu) (DER STANDARD; Print-Ausgabe, 18.12.2000)