Sydney - Hohe Temperaturen von bis zu 40 Grad haben am Donnerstag zahlreiche Buschfeuer in Australien ausgelöst. Der Beginn der regelmäßigen Buschfeuer-Saison verlief aber insgesamt glimpflich. Mehrere hundert Feuerwehrleute verhinderten in den Bundesstaaten Südaustralien und Victoria das Übergreifen der Brände auf Häuser. Gegen Abend sorgten niedrigere Temperaturen und Regen dort für eine Nachlassen der Bedrohung. Erst am Wochenende waren bei Buschfeuern im Gras- und Buschland rund 250 Kilometer nordwestlich von Melbourne bis zu 3.500 Schafe umgekommen. Üppige Vegetation Besonders gefährdet ist aber in diesem Sommer nach Ansicht von Experten der Bundesstaat Neusüdwales mit der Hauptstadt Sydney. Dort haben schwere Überschwemmung vor einigen Monaten dazu geführt, dass die Vegetation üppiger ist als üblich. Wenn es nun lange Zeit heiß und trocken sein sollte, könnte dies die größte Brandgefahr seit 15 Jahren darstellen, meinte der Chef der Buschfeuerwehr, Phil Koperberg. Erst im Oktober hatten in und um Sydney schwere Buschfeuer getobt. (APA)