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Newcastle - Gute Nachrichten für Dinosaurier-Fans: Laut einer Studie bleiben manche Proteine in den fossilen Knochen besser erhalten als erwartet und können so einen weiteren Beitrag zur Rekonstruktion der Genetik der schrecklichen Echsen liefern. Damit ist zwar nicht gleich "Jurassic Park" in greifbare Nähe gerückt, die Forscher hoffen aber doch, Antworten auf offene Fragen der Evolution um die Saurier zu bekommen. Proteine, Eiweiße, sind die direkten Produkte der Erbsubstanz. Die Sequenz von Basenpaaren auf der DNA wird abgelesen und die über Zwischenschritte zu Proteinen aufgebaut. Umgekehrt kann man von den Proteinen auf die DNA rückschließen, welche das Eiweiß gebildet hat. Wissenschafter der University of Newcastle in Großbritannien fanden heraus, dass die Mineralien in einem Knochen Proteine vor ihrem natürlichen Zerfall schützen. So können relativ große Stücke auch über lange Zeit so gut erhalten bleiben, dass sich eine weitere Untersuchung lohnt. Paläontologen hoffen, mit gentechnischen Methoden etwa den Grad der Verwandtschaft der Saurier mit den heutigen Vögeln aufklären zu können.(APA)