Gaza/Damaskus - Die Palästinenser wollen ihre Beratungen über den neuen Friedensplan der USA für den Nahen Osten am Dienstag fortsetzen. Danach würden sie ihre endgültige Antwort mitteilen, sagte ein Berater von Palästinenserpräsident Yasser Arafat in der Nacht auf Dienstag in Gaza. In einigen Punkten bestehe für die Palästinenser noch Klärungsbedarf. Arafat hatte zuvor mit der palästinensischen Verhandlungsdelegation über den Vorschlag der USA diskutiert. Vor einer endgültigen Entscheidung müsse der Plan mit der palästinensischen Führungsspitze und den arabischen Staaten besprochen werden, hieß es weiter. Am späten Montagabend informierte Arafat den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, den spanischen Ministerpräsidenten Jose Maria Aznar, den türkischen Außenminister Ismail Cem und den kanadischen Premierminister Jean Chretien und bat um deren Meinung. Der Weihnachtsmann als Intifada-Kämpfer Das staatliche Fernsehen Syriens strahlte unterdessen ein Video aus, in dem der Weihnachtsmann zum Intifada-Kämpfer wird und mit Steinen auf israelische Soldaten wirft. Der am Montag gesendete Beitrag zeigt den Weihnachtsmann zunächst auf dem Weg nach Jerusalem - fröhlich mit Glöckchen klingelnd. An einer israelischen Straßensperre wird ihm mit Gewalt die Weiterfahrt verwehrt. Daraufhin mischt sich der Weihnachtsmann zwischen palästinensische Jugendliche. Die Filmmontage zeigt ihn beim Steinewerfen und bei der Flucht vor Schüssen israelischer Soldaten. Das Video endet mit einem Bild Jerusalems und der Botschaft "Aufstand für den Frieden". Das syrische Fernsehen widmet der anhaltenden Gewalt in den Palästinensergebieten seit ihrem neuerlichen Aufflammen Ende September einen großen Teil seiner Sendezeit. Verhandlungen zwischen Israel und Syrien um einen Friedensschluss sind bisher ergebnislos geblieben und liegen derzeit auf Eis. (APA/dpa)