Belgrad - Der Kommandant der jugoslawischen Dritten Armee (mit Sitz in Nis), Generaloberst Vladimir Lazarevic, erklärte am Dienstag, dass die südserbischen Städte Bujanovac und Vranje, dicht an der administrativen Grenze zum Kosovo, "sehr gefährdet" seien. Nach Ansicht des jugoslawischen Generals besitzen bewaffnete Albaner-Gruppen in der fünf Kilometer breiten Sicherheitszone auch moderne, großkalibrige Waffen. Nach Medienberichten erwartet General Lazarevic allerdings, dass sich die Befreiungsarmee von Presevo, Medvedja und Bujanovac (UCPMB) "weiterhin zurückhaltend" verhalten werde, auch wenn für Dienstag ein Angriff angekündigt worden sei. Der Kommandant der jugoslawischen Dritten Armee, die für Südserbien zuständig ist, sagte auch, dass in der kommenden Nacht verstärkte Überfälle auf Polizeikontrollpunkte in der Sicherheitszone nicht auszuschließen seien, wie der Belgrader Sender B-92 meldete. (APA)