Bregenz - In Österreich sind im Zuge der BSE-Krise wieder illegale Rindfleisch-Transporte gestoppt worden. Neben einem weiteren Fall in Vorarlberg ging auch in Tirol ein Lkw den Zollfahndern ins Netz. In Tirol wurden 18 Kilogramm importverbotene Wurstwaren gefunden Ein Lkw aus dem süddeutschen Raum, der neben anderen Lebensmitteln auch 18 Kilogramm Wurstwaren wie etwa Kalbsleberwürste geladen hatte, soll für Gastbetriebe im Tiroler Unterland bestimmt gewesen sein. Im Zuge einer stichprobenartigen Kontrolle war der Kühlwagen mit einem Gesamtgewicht von 15 Tonnen durchsucht worden. Dabei sind zehn Kilogramm Kalbsleber-, sowie acht Kilogramm Streich- und Rostbratwürste entdeckt worden. Der Fahrer" aus Deutschland gab an, nichts von den "rindfleischhältige Wurstwaren" gewusst zu haben. In Vorarlberg sollte die Waren direkt vertrieben werden Ein weiterer illegaler Fleischimport wurde in Vorarlberg gestoppt. Der Fund war bereits der sechste innerhalb einer Woche. Der Vorarlberger Zolls stoppte den Kleintransporter eines Lebensmittel-Großhändlers aus Friedrichshafen und fand 192 Kilo Würste und Fleischwaren aus Deutschland. Der Fahrer hatte den Auftrag, die Ware bei türkischen Geschäften in Vorarlberg zu verkaufen. Die Ware sei von den Geschäften nicht bestellt worden. Der Fahrer des illegalen Transports wurde angezeigt, der Lkw nach Deutschland zurückbegleitet. Geldbußen für Rindfleischimporte Das Gesundheitsministerium in Wien kündigte an, dass "Missetäter" in Sachen Rindfleisch-Importe "im Sinne des Konsumenten mit aller Härte des Gesetzes" verfolgt werden. Ihnen drohen Strafen bis zu 60.000 Schilling. Die Geldbußen für die Importeure werden nach dem Tierseuchengesetz verhängt. (APA)